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Todesfall

Trotz der schmerzlichen persönlichen Empfindungen bei Ableben eines lieben Menschen sind einige administrative Maßnahmen in einer bestimmten Reihenfolge und innerhalb eines bestimmten Zeitraumes zu treffen. Eine kleine Hilfestellung möchten wir Ihnen mit nachstehendem Link anbieten:

https://www.help.gv.at/Portal.Node/hlpd/public/content/19/Seite.190000.html

Neben der Organisation des Begräbnisses muss auch das für den Übergang des Vermögens auf die Erben notwendige Verlassenschaftsverfahren beim Notar durchgeführt werden. Für die bei jedem Todesfall durchzuführende Todesfallaufnahme können Sie sich jederzeit, auch kurzfristig, an uns wenden; ansonsten geben wir Ihnen als Gerichtskommissär schriftlich einen Termin bekannt.

Checkliste Todesfall

  1. Was kann ich selbst bei einem Todesfall tun?

    • Besorgung der Todesbescheinigung 
    • Besorgung der Sterbeurkunde bei dem für den Sterbeort zuständigen Standesamt 
    • Notwendige Urkunden 
    • Geburtsurkunde 
    • Staatsbürgerschaftsnachweis 
    • Heiratsurkunde o. Scheidungsdekret 
    • Kontaktaufnahme mit dem zuständigen Beerdigungsinstitut 
  2. Welche Dokumente muss ich besorgen?

    • letztwillige Anordnungen
    • Standesurkunden
    • Bankunterlagen
    • Unterlagen über Grundbesitz
    • Verzeichnis sonstiger Vermögenswerte
  3. Mit wem soll ich in Kontakt treten:

    • Pensionsversicherungsanstalt 
    • Versicherungsanstalt 
    • Dienstgeber 
    • Vermieter 
    • Energieversorgungsunternehmen 
    • Fernmeldebehörde 
    • Kfz-Zulassungsbehörde (Ab- oder Ummeldung des Kfz nur über Beschluss des Gerichtes)
  4. Was muss ich zur Todesfallaufnahme mitnehmen?

    Die Todesfallaufnahme ist der Beginn des Verlassenschaftsverfahrens und dient einer möglichst raschen und unkomplizierten Ersterhebung der für das Verlassenschaftsverfahren notwendigen Angaben. Diese sind Informationen über Verwandtschaftsverhältnisse des Verstorbenen, über allfällige Testamente und über den Nachlass.

    Bei der Todesfallaufnahme müssen nicht alle Angehörigen oder Erbberechtigten anwesend sein; es reicht die Anwesenheit einer informierten Person.

    Es ist zweckmäßig folgendes mitzunehmen:

    • Aufstellung der Verwandten
    • Testamente und andere letztwillige Anordnungen
    • Erb- und Pflichtteilsverzichte
    • Pensionsbeleg
    • Angaben über das Nachlassvermögen wie
      - Beleg über Schulden / Forderungen
      - Sparbücher Wertpapiere etc
      - Zulassungschein bei PKW
    • Belege über Begräbniskosten (soweit vorhanden)